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ccWAP.com Newsletter No 7 - 2001


B. Newsletter Deutsch


1. Mobile Advertising
2. Mobile-Linux Distribution: ccLinux
3. Swisscom offline für über 10 Stunden
4. Zensuren per WAP
5. Microsoft's Einstieg in die mobile Hardwareproduktion
6. GPRS-Chatting
7. Bluetooth 1.1 um Welten besser als 1.0
8. Hutchison hilft italienischem 3G Projekt wieder auf die Beine
9. 3G-Firma schon jetzt bankrott
10. Konsumenten verklagen Palm
11. Nigeria könnte die Handygoldgrube von Morgen werden.




1. Mobile Advertising - Software für WAP Applikationen

Mit diesem Software Produkt ist es erstmals möglich, jede bereits bestehende kostenlos angebotene WAP Applikation in eine profitable Anwendung umzuwandeln, durch profilabhängige Einblendung von Werbung an jeder beliebigen Stelle. Steuern, erfassen und kontrollieren Sie Ihre Werbeaktivitäten und verdienen Sie Geld mit Ihren WAP Applikationen. Einfache Integration des Advertising-Moduls in Office-, Shop-, Entertaiment-, Community-, oder sonstigen WAP Applikationen für GSM, GPRS und UMTS. Falls keine oder nicht genügend eigene User bereitstehen, kann CheckCom bis zu 1.000.000 Userprofile für das entsprechende Land bereitstellen. Für Betreiber des Moduls besetehen verschiedene Einstellungsmöglichkeiten über das Webinterface: Steuerung von Werbeeinblendung als Graphik und/oder Textlink in Abhängigkeit des Profils, der Tageszeit , von Ereignissen, Werbepartnergesteuert, des LocationBasedService-Moduls und viele weiterer Parameter. Weiterhin wird automatisch eine Statistik erstellt, die genaue Auskunft über das Userverhalten, Aufrufstatistik von Werbung etc. enthält. Diese Angaben dienen vor allem Werbepartner gegenüber, zur Überprüfung der Werbepositionierung und als Grundlage zur genauen Abrechnung. www.checkcom.com Über dieses Modul wird z.B. innerhalb der icWAP.de Community alle Werbeaktivitäten erfasst, gesteuert und kontrolliert. www.icWAP.net



2. Mobile-Linux Distribution: ccLinux

ccLinux is a small system based on Linux, a free U*IX clone. It can be booted and run directly from CD-ROM, and therefore it needs no extra installation. ccLinux is easy to handle because it is menu-driven.
Since ccLinux runs directly from CD-ROM, there is no need for installing Linux on the PC. This is extremely useful for presentation or demonstrations as well as for security reasons. The main purpose of ccLinux is to demonstrate WAP (Wireless Application Protocol) to people who are not experts in Linux or in the details of implementing a WAP environment adhoc. ccLinux provides an infrastructure for GSM-dial-in, a WAP-gateway (ccWAP-Gateway) and a dialout module. As a bonus, ccLinux also includes a WAP-browser (ccWAP-Browser) translating WAP content into HTML pages for web browsers. ccLinux can also be used for Linux PDAs, embedded systems, POI and POS Terminals. Please order a Demo version of ccLinux here: http://www.checkcom.com/ccLinux.htm



3. Swisscom offline für über 10 Stunden

Der beliebteste schweizer Telco hatte vor einigen Tagen einen totalen Blackout für über 10 Stunden. Mehr als 3 Millionen Einwohner in der ganzen Schweiz, eingeschlossen wichtige staatliche Behörden wie Polizei, Militär, Feuerwehr etc., waren nicht im Stande per Handy zu telefonieren. Swisscom hat geäussert, dass das Problem möglicherweise auf einen Softwarefehler von Alcatel zurückzuführen ist. Dieser Fehler hat das Netzwerk für einige Stunden komplett lahmgelegt. Glücklicherweise konnten die wichtigsten staatlichen Betriebe weiterhin über Funk ihre Dienste weiterführen, oder dieser Blackout hätte wesentlich ernstere Züge annehmen können. Swisscom wird nun rechtliche Schritte gegen Softwarelieferant Alcatel in Betracht ziehen. (www.swisscom.ch)



4. Zensuren per WAP

Studenten aus Trier oder Nürnberg können ab sofort auch ihre Zensuren per WAP checken. Der Zugriff ist nur gewährt, falls sich die Person durch das richtige Passwort ausweisen kann. Die 2 Universitäten sind ausserdem dabei andere interaktive Services für ihre Studenten und Fakultät zu konzipieren. US-Universitäten haben auch bereits "Paging-Services" begonnen, wo Studenten ihre Zensuren aus der Ferne überprüfen können. 


5. Microsoft's Einstieg in die mobile Hardwareproduktion

Microsoft hat Pläne bestätigt, die besagen dass der Softwaregigant Aktien vom Handyhersteller Sendo kaufen wird. Die Entscheidung wurde aufgrund von strategischen Überlegungen getroffen, da sich Microsoft mit dieser Akquisition eine bessere Kontrolle über Herstellung Ihrer neuen Handys erhofft. Microsoft hat Sendo bereits unter Vertrag für die Entwicklung des Prototypen für "Stinger", welches das neue mobile Betriebssystem von Microsoft sein soll. Der britische Handyhersteller Sendo unterstützte Microsoft mit den Aussagen, dass "Stinger" eine Revolution in der mobilen Welt darstellen könnte. (www.microsoft.com)



6. GPRS-Chatting

Freunde des Chattens können aufatmen. Nun gibt es auch für GPRS-Handys die Möglichkeit schnell und einfach zu chatten. Wer ein Motorola Talkabout 192 besitzt, der kann nun mit GPRS-Geschwindigkeit mit anderen GPRS-Freaks chatten. Einige Telco's haben diesen Service bereits integriert, denn Experten sind sich sicher, dass GPRS-Chatting einmal eine ganz grosse Sache werden wird.


7. Bluetooth 1.1 um Welten besser als 1.0

Experten auf dem Bluetoothgebiet sehen endlich ein Licht am Ende des Tunnels: Bluetooth könnte doch noch der Durchbruch gelingen, denn mit dem Start von Bluetooth 1.1 werden viele der heutigen Probleme verschwinden. Der alte 1.0b Standard war zu offen für Interpretation, welches den Standard unbrauchbar machte, da viele Firmen ihre eigenen Versionen von Bluetooth entwickelten. Jetzt soll dies der neue Bluetooth 1.1 Standard neue Regeln setzen, und auch ein gewisses Fundament für Entwickler bieten. Die Interoperabilität zwischen den verschiedenen Marken, Geräten und Betriebssystemen steht hierbei im Vordergrund.


8. Hutchison hilft italienischem 3G Projekt wieder auf die Beine

Der asiatische Telco Hutchison Whampoa Ltd. hat sich entschieden einem wackligen italienischen 3G Projekt wieder auf die Beine zu helfen. Die chinesische Firma wird versuchen über 4.5 Milliarden US $ für das Projekt aufzutreiben, von Lieferanten, Banken und aus der eigenen Tasche. Mit diesem Projekt plant Hutchison ein grosses Stück vom europäischen "3G-Kuchen" abzukriegen. Da der Aktienmarkt aber auch mit Hutchison nicht gnädig ist, könnte die Firma einige Schwierigkeiten haben das Geld von Banken auszuleihen.


9. 3G-Firma schon jetzt bankrott

Sogar vor dem Beginn der 3G Ära musste schon die erste Telekommunikationsfirma den Bankrott bekanntgeben. Broadband Mobile hatte versprochen als erste Firma ein laufendes UMTS-Netzwerk in den wichtigsten Städten von Norwegen, Deutschland, Spanien und Italien in Betrieb zu nehmen. Doch aufgrund von unvorgesehenen Problemen mit dem Errichten der Infrastruktur musste Broadband Mobile den Bankrott bekanntgeben. Was mit den wieder erhältlichen Lizenzen passieren wird, ist im Moment noch unklar, obwohl in Norwegen sogar die Chance besteht, dass die Lizenz gar nicht mehr versteigert wird. Experten glauben das der "Broadband Mobile Fall" nur der Anfang war, da sich viele Firmen sehr mit den Ausgaben verschätzt haben könnten.


10. Konsumenten verklagen Palm

Einige Palmbenützer aus den USA machen eine Sammelklage gegen Palm, da der Firma vorgeworfen wird mehrere Motherboards durch den Synchvorgang beschädigt oder gar zerstört zu haben. Die Benützer sagten aus, dass ein unidentifizierter Fehler, welcher beim Synchen auftrat die Motherboards der PCs beinflusst habe. Palm wird aber momentan keine weiteren Details zu diesen Fällen bekanntgeben. Wenn die
Kläger diesen Fall gewinnen, könnte Palm grössere Schwierigkeiten mit ihren Konsumenten bekommen und das Image der Firma könnte beträchtlich leiden. 


11. Nigeria könnte die Handygoldgrube von Morgen werden.

Die normale Festnetztelefonie in Nigeria ist in diesen Tagen zu einem Albtraum geworden: stetige Stromausfälle, ständig falsche Rechnungen und andere technische und politische Problem machen die Telefonie absolut unerträglich für die Bevölkerung. Obwohl Nigeria über 120 Millionen Einwohner hat, sind weniger als 0.3 % mit einem Festnetzanschluss ausgestattet und eine noch viel kleinere Zahl mit einem Handy. 
Nichtsdestotrotz denken Experten, dass eine neue mobile Infrastruktur die Lösung sein könnte zu den ewig andauernden Problemen mit den Telefonkabeln. Falls eine ausländische Firma eine angemessene Menge Geld investieren würde, könnte der Handymarkt in Nigeria explodieren, da sich dazu keine Alternative findet.


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